Speichern
homepage, dokument, webpage, page, web, netz, homepage dokument webpage page web netz
      

       www.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.wswww.bigoo.ws

 

 

   
   

    Glendalough    

In einem Tal mit zwei Seen gelegener frühchristlicher Klosterbezirk.

Eingebettet in die reizvolle Hügellandschaft der Wicklow Mountains mit altem Eichenbestand, scheint Glendalough förmlich dazu bestimmt zu sein, eine mystische Kultstätte zu beherbergen. Am frühen Morgen, wenn Nebel über den Seen liegt und das Tal sich noch nicht mit Menschen gefüllt hat, ist ein Spaziergang durch die Ruinen und entlang der Seeufer ein unvergessliches Erlebnis.

Geschichte
Das Kloster Glendalough wurde im 6. Jh. vom hl. Kevin gegründet, der ein Lebensalter von 117 Jahren erreicht haben soll. Legendär wie sein Alter sind auch die Geschichten, die man von ihm erzählt. So beispielsweise jene von der Amsel, die ihre Eier in die Hand des stehend in Meditation versunkenen Heiligen legte - der daraufhin in unbewegter Haltung ausgeharrt haben soll, bis die Jungen ausgeschlüpft waren. Auf Drängen einer immer größer werdenden Schar von Bewunderern rief er im oberen Teil des Tals, wohin er sich auf der Suche nach Abgeschiedenheit zurückgezogen hatte, eine Mönchsgemeinde ins Leben und errichtete dort eine kleine Kirche. Als die Gemeinde weiter anwuchs, übersiedelte er mit ihr zum Unteren See, dorthin also, wo sich der Großteil der heutigen Klostergebäude befindet. Archäologische Untersuchungen verweisen diese Siedlung zwar in eine Epoche deutlich nach Kevins Lebenszeit, aber wirklich rekonstruierbar ist die frühe Entwicklungsgeschichte von Glendalough nicht. Sicher allerdings ist, dass das Kloster nach Kevins Tod rasch an Bedeutung gewann, zu einem viel besuchten Wallfahrtsort wurde und sich zudem einen Ruf als Bildungsstätte erwarb, der weit über Irland hinausreichte. Von den Gebäuden, die damals zu der ›Klosterstadt Glendalough‹ gehörten, steht nur noch ein sehr kleiner Teil. Die Mönche - und Nonnen! - lebten in hölzernen, reetgedeckten Häusern, von denen nichts erhalten ist. Daneben gab es Viehställe, Scheunen und Wirtschaftsgebäude, die im Laufe der Jahre immer wieder Bränden zum Opfer fielen, daraufhin Neubauten weichen mussten und inzwischen gleichfalls völlig verschwunden sind. Auch von der früheren Umfriedung des Klosterbezirks zeugt nur noch ein Torbogen, in dem sich einst das Pförtnerhaus befand.

Aufgrund der Bedeutung Glendaloughs wurden schon früh Annalen verfasst, die die Abfolge der Äbte ebenso genau verzeichneten wie Wikingerüberfälle, Brände und dergleichen mehr. Die große Zeit des Klosters endete mit der Normanneninvasion und der bald darauf folgenden Eingliederung in das Erzbistum Dublin.

 
 
 

 

 

Kostenloser Counter von Planetkostenlos.de
www.gundolf-schwier.de

Free counter and web stats
Kostenlose Homepage von sebjo.de | Für den Inhalt ist der Benutzer verantwortlich | YAML | Jonathan Consulting | Login